Fragen & Antworten Schwimmspa

Die Isolierabdeckung ist ein sehr wichtiger Teil der Spa-Ausstattung. Sie bedeckt das Wasser, wenn der Spa nicht benutzt wird. Die Isolierabdeckung schützt das Wasser vor Verunreinigungen (Staub, Pollen, Blätter, Tannennadeln etc.). Aber hauptsächlich verhindert sie ein Entweichen der Wärme und ein Verdunsten des Wassers. Die Isolierabdeckung ist aus dauerhaften Materialien hergestellt und ist resistent gegen Wettereinflüsse. Die Oberfläche besteht aus Vinyl welches einen PU-Schaum Isolierkern ummantelt. Zur besseren Handhabung ist die Abdeckung faltbar gestaltet.

 

Die Isolierabdeckung des Schwimmspa können Sie in diesen Farben bestellen:

 

Teak Almond Grey Walnut

       
Forest Bordeaux Navy Blue

 

 

Ein Wärmetauscher läßt sich bei den Whirlpools von USSPA einbauen. Das ist möglich bei den Whirlpools der Universum Spa Serie und bei dem Schwimmspa. Sehr zu empfehlen ist die Integration des Wärmetauschers im Schwimmspa.

Der Wärmetauscher wird im Werk eingebaut. Es gibt 2 Versionen. Version 1: 38 kW; Version 2: 88 kW. Der 33 kW Wärmetauscher eignet sich für normale Vorlauftemperaturen über 40 Grad Celsius. Das ist bei jeder Gas- oder Ölheizung gewährleistet.
Sollte die Vorlauftemperatur maximal 40 Grad Celsius sein (Solar, Wärmepumpen etc.) dann wird der 88 kW Wärmetauscher eingesetzt.

Der Wärmetauscher wird anstelle der Elektroheizung in den Spa eingebaut. Es muß also gewährleistet sein, das der Heizungskreislauf für den Wärmetauscher das ganze Jahr über betrieben werden kann.

Die Kombination mit einer Solarheizung ist möglich. In diesem Fall muß ein Speicher vorgeschaltet sein. Dieser Speicher wird von der Solarenergie und zusätzlich vom Heizkessel des Hauses versorgt. Der Speicher dient als Wärmepuffer. Bitte bedenken Sie: Solar ist für einen Spa nicht die optimale Lösung. Der Spa benötigt die meiste Energie im Winter. Und dann hat man wenig Sonnenenergie. Sollte die Technik (Solarpaneele und Pufferspreicher) schon vorhanden sein, das ist der Anschluss des Schwimmspas daran natürlich die ideale Lösung.

Beim Einbau des Wärmetauschers ist zu beachten:
Bauseits muß ein Vorlauf und ein Rücklauf vorhanden sein. Dieser Kreislauf muß mit einer Pumpe versehen sein. Die Ansteuerung der Pumpe erfolgt über die Elektronik des Spa. Beim Schwimmspa ist der Wärmetauscher komplett unterhalb des Spa integriert. Beim 38 kW Wärmetauscher sind die Vor- und Rücklaufleiungen 3/4" im Durchmesser. Beim 88 kW Wärmetauscher sind die Vor- und Rücklaufleiungen 1" im Durchmesser.

Die Ansteuerung der Pumpe oder des Vierwegeventils erfolgt über ein Relais im Steuerungskasten des Schwimmspa. Sobald der Schwimmspa Wärme verlangt, wird ein Stromkreis geschlossen und die Pumpe angesteuert. Sie benötigen also keine weiteren Regeltechniken.

Sie brauchen für den Betrieb eines Schwimmspa an der Heizungsanlage keinen neuen stärkeren Heizkessel einbauen. Obwohl der Wärmetauscher für eine Niedrigtemperaturheizung 88 kW Leistung hat, wird diese Leistung fast nie benötigt. Nur beim Aufheizen des kalten Wassers wird viel Leistung abverlangt. Die kontinuierliche Temperierung des Schwimmspa kann sogar mit einer 2,2 kW Elektroheizung erfolgen.

Beim Schwimmen in einem Schwimmspa sind ein paar Dinge zu beachten.
Der Schwimmspa Classic und der Schwimmspa XL haben 6 Gegenstromdüsen in zwei Reihen. Unsere Gegenstromdüsen haben Strahlregler. Beim Brustschwimmen werden die Strahlregler der unteren 3 Düsen nach unten gestellt. Dadurch wird das Wasser diagonal auf den Boden des Schwimmspa gelenkt. Dieser untere Strom prallt vom Boden ab und dadurch entsteht im hinteren Bereich des Schwimmspa ein Auftrieb. Dieser Auftrieb hebt dann die Beine an. Sie sacken nun nicht mehr ab. Beim Kraulen werden alle 6 Düsen auf einen Punkt kurz unterhalb der Wasserlinie gerichtet. Dadurch hat man den maximalen Druck im Kopfbereich was beim Kraulen wichtig ist. Beim Rückenschwimmen bleiben alle Strahlregler neutral. Das schafft eine gleichmäßige Durchströmung. Diese Einstellung kann auch beim Butterfly-Schwimmen beibehalten werden.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, dass man genug Platz zum Schwimmen hat. Man sollte sich auch mal ein kleines Stück zurücktreiben lassen können. Deshalb ist die freie Schwimmlänge des Schwimmspa sehr wichtig. Das ist auch der Grund, warum Sitze und Liegen im hinteren Bereich nicht sehr hilfreich sind. Man kommt schnell mit den Beinen gegen die Ausbuchtungen dieser Sitze und Liegen.

Wenn man genug Platz hat, dann kann man sich beim Schwimmen etwas zurück treiben lassen und wieder nach vorne schwimmen. Durch diese Bewegungsfreiheit findet man leichter seinen Schwimmrhythmus im Gegenstrom. Es ist sehr schwer, exakt auf einer Stelle im Gegenstrom zu schwimmen. Das ist auch der Grund, warum die meisten Hersteller gleich von Anfang an eine Gummileine zum Festbinden mitliefern.

Ich empfehle daher unseren Schwimmspa Classic mit 4,57 m Außenlänge und einer inneren Schwimmlänge von 3,10 m (gemessen von der Gegenstromdüse bis zum Anfang der zweiten Stufe von unten) nur für Personen bis 1,75 m Körpergröße. Beim Schwimmspa XL mit 4,50 m Außenlänge habe ich eine innere Schwimmlänge von gut 4,00 m. Und das reicht auch locker für Personen bis 2,0 m Körperlänge.

Wichtig ist dennoch die Motorisierung. Wobei die kW-Zahl der Motoren nichts über die Wasserleistung aussagt. Wichtig ist das Laufrad der Pumpe. Meistens wird die Größe des Laufrades in PS ausgedrückt. Wobei ein 5,0 PS Laufrad 1.000 Liter pro Minute Wasser durchpumpt. Bei 3,0 PS sind es 600 Liter und bei 2,0 PS sind es 400 Liter.
Der Schwimmspa Classic und der Schwimmspa XL haben 3 Pumpen mit je 5,0 PS Laufrädern. Also eine Leistung von 3.000 Litern pro Minute. (Etwas Verlust durch Rohrleitungswiderstände, Ansaugsiebe etc. habe ich jetzt weggelassen). Meiner persönlichen Erfahrung nach, sollte man diese Leistung auch haben. Wobei das natürlich auch auf die eigene körperliche Leistungsfähigkeit ankommt. Eine Kundin von uns ist 75 Jahre alt. Sie kommt gut mit einer Pumpe aus.

Dadurch dass man alle drei Pumpen separat schalten kann, ist es sehr einfach, die eigene persönlich am besten passende Wasserstrommenge zu erhalten.

Dennoch ist das Schwimmen im Schwimmspa völlig anders als das Schwimmen in einem See. Es ist anstrengender weil man ständig gegen eine Strömung anarbeitet. Es bietet keine Ruhepausen die man beim Schwimmen im See oder Swimmingpool hat. Insofern hat es für die Fitness riesige Vorteile. Man kann in kürzester Zeit einen sehr guten Workout haben ohne dass die Gelenke oder Bänder belastet werden.

Man muss das Schwimmen in einer Gegenstromanlage auf kleinem Raum erlernen. Dieser Vorgang kann 2 bis 4 Wochen dauern. Daher ist ein einmaliges Probeschwimmen in der Regel enttäuschend und wenig aussagefähig. Besser, man unterhält sich mit Menschen, die schon längere Zeit einen (vernünftigen) Schwimmspa haben.
Es ist auch sehr hilfreich, mit Schwimmbrille und Schnorchel zu schwimmen. Das stellt bei einer chlorfreien Wasserpflege mit z.B. SpaBalancer auch kein Problem dar. Durch die Verwendung einer Schwimmbrille und eines Schnorchels kann der Kopf waagerechter gehalten werden. Dadurch wird der ganze Körper waagerechter gehalten und die Beine werden nicht nach unten gedrückt, was bei einem angehobenen Kopf immer passiert. Durch die waagerechte Kopfhaltung werden auch die Nackenmuskeln geschont und das Schwimmen geschieht viel entspannter und macht mehr Spaß.

 

Kann ich Brunnenwasser für die Befüllung des Whirlpools oder Schwimmspas nehmen?

 

Ich würde für die Befüllung des Whirlpools kein Brunnenwasser nehmen. Aus Erfahrung weiß ich, dass fast alle Kunden die Brunnenwasser genommen haben, sehr große Probleme mit der Wasserpflege hatten und das Wasser wieder abgelassen hatten.

Brunnenwasser ist meisten zu weich und sehr häufig mit Metallen belastet. Dadurch kann es zu Eintrübungen und zu Schaumbildung kommen.

 

Eisen / Mangan

Eisen- und Manganionen sind im Trinkwasser in einer zulässigen Konzentration enthalten, die für das Schwimmbadwasser völlig nebensächlich ist.

 

Anders kann es bei Verwendung von Brunnenwasser sein. Dieses kann Eisen und/oder Mangan enthalten. Bei der Füllung eines Schwimmbeckens mit Brunnenwasser ist zunächst nichts Ungewöhnliches zu sehen. Mit der Zeit bildet sich aber eine leichte Trübung, die schlagartig zu einer gelbbraunen Farbe wird, sobald das erste Mal ein Desinfektionsmittel zugegeben wird.

 

Diese chemische Reaktion entsteht, da das Brunnenwasser Eisen- und Manganionen als jeweils zweiwertige Ionen enthält. Durch die Oxidation mit dem Desinfektionsmittel bilden sich Eisen-III-hydroxid und Braunstein = MnO2. Diese gelb/braune Verbindungen erscheinen in Schwimmbecken grün, wenn die Beckenauskleidung blau ist. Eine Konzentration von ca. 0,2 mg/l Eisen/Mangan ist bereits aufgrund der großen Sichttiefe erkennbar.

 

Bis zu einer Konzentration von etwa 0,5 mg/l kann durch eine an die Chlorung sofort anschließende Flockung noch filtriert werden. Bei Konzentrationen darüber muß damit gerechnet werden, dass sich ein Teil des Eisenhydroxids/Braunstein auf dem Boden und den Wänden niederschlägt. Dieser Niederschlag ist nur nach Entleerung des Beckens durch Behandlung mit 5 - 10 %iger Salzsäure zu entfernen.

 

Die Unterscheidung, ob ein brauner (braun-schwarzer) Fleck im Becken von Eisenhydroxid/ Braunstein oder Braun-/Schwarzalgen herrührt, ist einfach: Letztere sind völlig unregelmäßig geformt und scharf begrenzt, erstere haben weiche Konturen und werden stufenlos heller.

 

 

Zusammenfassung

  • Brunnenwasser kann stark mit Metallen belastet sein - Ablagerungen sind die Folge
  • Brunnenwasser ist normalerweise sehr weich - Es schaümt stark und läßt sich schlecht desinfizieren

 

Mit diesen Mitteln können Sie Metalle im Wasser neutralisieren:

 

Mit diesen Mitteln können Sie zu weiches Wasser härter machen:

 

Mit diesen Teststreifen können Sie die Wasserhärte messen:

Falls der Schwimmspa XL ebenerdig eingebaut wird, wie kann man die Teile warten? oder empfehlen Sie einen Aufbau mit der Holzverkleidung im jederzeit ran zu kommen?

 

Es ist kein Problem, den Schwimmspa XL in eine Grube einzubringen. Die gesamte Technik sitzt unter den Treppen. Auf dieser Seite muss der Schwimmspa XL zugänglich gehalten werden. Am besten wird dort eine Abmauerung 250 cm breit und 100 cm tief zusätzlich angemauert. Der Zugang kann von oben über ein Kopfloch oder eine Klappe geschehen.

Auch beim Einbau in eine Grube würde ich die Holzverkleidung empfehlen. Sie stellt eine zusätzliche Wärmeisolierung dar und hält die Pumpenabwärme im Schwimmspakörper so dass diese Abwärme zur Aufheizung genutzt werden kann. Außerdem kann auf die Holzverkleidung sehr gut eine Styrodurtafel als zusätzliche Wärmedämmung verklebt werden.

 

Herstellung der Grube für den Schwimmspa XL

 

Das Fundament sollte 15 bis 20 cm dick sein. Für die genaue Ausführung wenden Sie sich bitte an eine Fachfirma. Das Fundament muss 11 Tonnen Gewicht tragen können. Die Größe sollte 270 x 650 cm zzgl. der Wanddicken sein. Das Fundament soll ohne Gefälle gearbeitet werden. Auf das Fundament soll im Standbereich des Schwimmspa XL (2,50 x 5,50 m) Styrodurplatten mit einer minimalen Dicke von 4 cm verklebt werden.

Die Abmauerung sollte 6 bis 10 cm Abstand zum Schwimmspa haben damit die Gurte für die Kranung noch entfernt werden können. Dieser Zwischenraum kann sehr gut mit Styroporchips oder anderer wasserfester Isolierung aufgefüllt werden. Die Mauer am besten 10 cm unterhalb der Acrylkante bei 120 cm beenden und den Rest aufmauern, wenn der Schwimmspa in der Grube steht.

Unter der Schwimmspatreppe befindet sich die Technik. Diese Seite muss komplett zugänglich sein. Dort sollte ein Revisionsschacht von 100 cm Tiefe eingebaut werden. Im Revisionsschacht muss ein Ablauf für eventuelles Wasser integriert werden. Falls das nicht geht, muss eine Tauchpumpe eingebaut werden. Als Pumpensumpf empfiehlt sich die Einbetonierung einer Maurerbütt. Die Tauchpumpe sollte unbedingt eine separate Stromleitung mit einer separaten Absicherung erhalten.

Bei Schichtenwasser oder Grundwasser muss die Grube wasserfest hergestellt werden.

Bei der Einbringung in eine Grube ist es besser den Schwimmspa mit Holzverkleidung zu nehmen. Die Holzverkleidung bietet noch eine zusätzliche Wärmedämmung und schließt die Abwärme der Pumpen ein, die dann zur Aufheizung des Swimspa mit genutzt werden kann.

Das Fundament sollte 15 bis 20 cm dick sein. Die Größe sollte 270 x 650 cm (Schwimmspa XL) zzgl. der Wanddicken sein. Das Fundament soll ohne Gefälle gearbeitet werden. Auf das Fundament soll im Standbereich des Schwimmspa XL (2,50 x 5,50 m) Styrodurplatten mit einer minimalen Dicke von 4 cm verklebt werden.

Die Abmauerung sollte 6 bis 10 cm Abstand zum Schwimmspa haben damit die Gurte für die Kranung noch entfernt werden können. Dieser Zwischenraum kann sehr gut mit Styroporchips oder anderer wasserfester Isolierung aufgefüllt werden. Die Mauer am besten 10 cm unterhalb der Acrylkante bei 120 cm beenden und den Rest aufmauern, wenn der Schwimmspa in der Grube steht.

Unter der Schwimmspatreppe befindet sich die Technik. Diese Seite muss komplett zugänglich sein. Dort sollte ein Revisionsschacht von 100 cm Tiefe eingebaut werden. Im Revisionsschacht muss ein Ablauf für eventuelles Wasser integriert werden. Falls das nicht geht, muss eine Tauchpumpe eingebaut werden. Als Pumpensumpf empfiehlt sich die Einbetonierung einer Maurerbütt. Die Tauchpumpe muss unbedingt eine separate Stromleitung mit einer separaten Absicherung erhalten.
Bei Schichtenwasser oder Grundwasser muss die Grube wasserfest hergestellt werden.

Die Schwimmspas werden mit einer Elektroheizung geliefert. Die Heizung heizt das Wasser auf und hält die Temperatur konstant. Sie müssen also keinen Warmwasseranschluss zum Schwimmspa legen. Sie können den Schwimmspa von 15 Grad bis 40 Grad aufheizen. Dadurch ist er das ganze Jahr über nutzbar.

 

Bei den Whirlpools von USSPA ist eine Heizung mit drei Heizstufen (2,1 kW / 3,3 kW / 5,2 kW) integriert. Sie können das Wasser auf einen halben Grad genau einstellen.

 

Sehr sinnvoll ist die Lieferung des Schwimmspa mit einem Wärmetauscher anstelle der Elektroheizung. Bei einem Wärmetauscher können Sie den Schwimmspa an die Heizungsanlage anschließen. Da Strom als Sekundärenergie teurer als Gas, Öl etc. ist, wird es immer günstiger sein, den Whirlpool über die Heizungsanlage als mit der Elektroheizung zu heizen.

Für die Schwimmspas von USSPA können Sie einen Wärmetauscher erhalten. Mit dem Wärmetauscher können Sie den Schwimmspa an die Heizungsanlage Ihres Hauses anschließen. Die Integration des Wärmetauschers im Schwimmspa ist sehr zu empfehlen, weil die Heizkosten über die Hausheizungsanlage viel geringer sind.

Der Wärmetauscher wird im Werk eingebaut. Es gibt 2 Versionen. Version 1: 33 kW; Version 2: 88 kW. Der 33 kW Wärmetauscher eignet sich für normale Vorlauftemperaturen über 40 Grad Celsius. Das ist bei jeder Gas- oder Ölheizung gewährleistet.
Sollte die Vorlauftemperatur unter 40 Grad Celsius sein (Solar, Wärmepumpen etc.) dann wird der 88 kW Wärmetauscher eingesetzt.

Der Wärmetauscher wird anstelle der Elektroheizung in den Spa eingebaut. Es muss also gewährleistet sein, dass der Heizungskreislauf für den Wärmetauscher das ganze Jahr über betrieben werden kann.

Die Kombination mit einer Solarheizung ist möglich. In diesem Fall muss ein Speicher vorgeschaltet sein. Dieser Speicher wird von der Solarenergie und zusätzlich vom Heizkessel des Hauses versorgt. Der Speicher dient als Wärmepuffer. Bitte bedenken Sie: Solar ist für einen Spa nicht die optimale Lösung. Der Spa benötigt die meiste Energie im Winter. Und dann hat man wenig Sonnenenergie.

Beim Einbau des Wärmetauschers ist zu beachten:
Bauseits muss ein Vorlauf und ein Rücklauf vorhanden sein. Dieser Kreislauf muss mit einer Pumpe versehen sein. Die Ansteuerung der Pumpe erfolgt über die Elektronik des Spa. Beim Schwimmspa ist der Wärmetauscher komplett unterhalb des Spa integriert.

Es gibt mehrere Unterschiede zwischen einem Swimmingpool und einem Schwimmspa.

1)    Die Platzierung der Technik
Beim Schwimmspa ist die Technik unterhalb des Wannenkörpers angeordnet.

Beim Swimmingpool wird die Technik  extern in einer Grube oder in einem Raum im Haus eingebaut.

2)    Die Vormontage der Technik
Der Schwimmspa wird mit fertiger Technik, die vormontiert ist, geliefert. Sie brauchen also keinen Handwerker  der alles vor Ort zusammenbaut. Der Schwimmspa wurde im Werk zusammengebaut und getestet.

Beim Swimmingpool wird die Technik von einem Handwerker vor Ort aufgebaut und verrohrt.

3)    Die Komponenten der Technik
Beim Schwimmspa sind folgende Komponenten inkludiert:
-    Kartuschenfilter
-    Filterpumpe
-    Zirkulationspumpe
-    Ozonator zur Desinfizierung des Wassers
-    Elektroheizung (alternativ Wärmetauscher für den Anschluss an die Hausheizung)

Der Swimmingpool ist erst mal ohne Technik. Die Technik wird individuell zusammengestellt und vor Ort zusammen gebaut.

4)    Gegenstromanlage
Der Schwimmspa hat eine kräftige Gegenstromanlage integriert. Beim Schwimmspa XL und beim Schwimmspa Classic sind 3 Jetpumpen  mit je 1,5 kW/ 5 PS und 1.000 Liter pro Minute Förderleistung. Also insgesamt 3.000 Liter Wasserstrom pro Minute. Das ist selbst für sehr gute Schwimmer ausreichend zum schwimmen.

Der Swimmingpool hat keine Gegenstromanlage. Diese muss separat eingebaut werden. Sollte keine Gegenstromanlage eingebaut werden, dann muss der Swimmingpool mindestens 12 m lang sein, damit Sie einigermaßen vernünftig darin schwimmen können.

5)    Isolierabdeckung
Der Schwimmspa wird immer mit einer Isolierabdeckung geliefert. Diese Isolierabdeckung hat einen mehrere Zentimeter dicken Styroporkern. Beim Schwimmspa Classic besteht die Isolierabdeckung aus 3 Elementen welche jeweils klappbar sind.  Jedes Element ist zusammengeklappt nur 77 x 234 cm breit und daher sehr leicht zu transportieren. Beim größeren Schwimmspa XL sind es 4 Elemente mit einem Maß von 69 x 250 cm. Diese Isolierabdeckung hat viele Vorteile:
-    Keine UV-Strahlung im Becken. Dadurch keine Algenbildung
-    Komplette Abdeckung bei Nichtbenutzung. Dadurch haben Sie immer sehr sauberes Wasser.
-    Keine Verdunstung des Wassers im Becken
-    Es gelangt kein  Regenwasser in das Becken. Dadurch wird die Einbringung von Verschmutzungen und Keimen in das Wasser vermieden.
-    Durch die Isolierabdeckung ist der Schwimmspa bei sehr geringen Kosten ganzjährig zu nutzen.

Der Swimmingpool verfügt nicht über eine Isolierabdeckung. Daher fallen alle Vorteile der Isolierabdeckung weg.

6)    Nutzungsdauer
Der Schwimmspa kann das ganze Jahr über genutzt werden. Die Heizung lässt sich  von 15 bis 40 Grad einstellen. Die eingestellte Temperatur wird konstant gehalten. Sie können also jederzeit in ihren Schwimmspa gehen. Egal ob es morgens oder abends ist. Egal ob es Sommer oder Winter ist.

Beim Swimmingpool haben Sie im Schnitt eine Nutzungsdauer von drei bis fünf Monaten pro Jahr.

7)    Pflegeaufwand
Beim Schwimmspa ist der Pflegeaufwand durch die integrierte Filter- und Ozonanlage äußerst gering.  Sie werden auch keine Probleme mit umkippenden  Wasser haben.

Den Pflegeaufwand für einen Swimmingpools sollten Sie nicht unterschätzen. Das geht von der Boden- und Wandreinigung über die Desinfizierung bis zur Einwinterung.

8)    Schalenaufbau
Der Schwimmspa wird aus einer Acrylplatte tiefgezogen. Diese Acrylschale wird von hinten mit Glasfaser und PU-Schaum verstärkt. Durch diesen Aufbau kann es nicht zur Osmose (Durchdringung der Schale mit Wasser) kommen.

9)    Aufbau
Die Aufbauzeit des Schwimmspa ist sehr kurz, da er vorgefertigt angeliefert wird. Wasser mit einem Gartenschlauch einlassen, den Stromanschluss fertig machen und ein paar Stunden später können Sie schon baden gehen.

Der Bau eines Swimmingpool stellt immer eine größere bauliche Maßnahme dar.